Der erste Shop: Einrichtungsseite und Befunde
Die Einrichtungsseite zeigt, was dein Shop bis zum ersten Verkauf noch braucht. Du erreichst sie im Dashboard oder über die Schaltfläche „Einrichtung“ in der Liste der Shop-Konfigurationen.
Acht Schritte
Oben steht der Gesamtstand: „Bereit — dieser Shop verkauft.“ oder „Noch nicht bereit — dieser Shop verkauft nicht.“ Darunter acht Schritte, jeder erledigt, offen oder prüfen:
| Schritt | Was fehlt, wenn er offen ist |
|---|---|
| 1. Shop und Startpunkt | ein veröffentlichter Startpunkt mit einer Shop-Konfiguration, Sprache und Währung |
| 2. Grunddaten | Heimatland, Rechnungsabsender, Steuersätze, Lieferzeit, Widerrufsfrist … |
| 3. Mailversand | eine Mail-Konfiguration |
| 4. Versandart | eine Versandart mit Betrag in deiner Währung, für jedes Lieferland |
| 5. Zahlungsart | eine veröffentlichte Zahlungsart |
| 6. Nummernkreise | Bestellnummern; Rechnungs-, Korrektur- und Stornonummern, wo Consho die Rechnungen nummeriert |
| 7. Shopseiten | Warenkorb, Kasse, Bestellseite, Versandkosten, Widerruf, Kündigung |
| 8. Rechtstexte | AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutz, Gewährleistungs-Mitteilung |
Rechnungsabsender und Lieferzeit verlangt Schritt 2 ebenfalls nur, wo Consho die Rechnungen nummeriert. Wer sie ausstellt, steht unter Belege und Nummernkreise.
Befunde
Befunde nennen, was fehlt – und wo du es behebst. Drei Stufen:
- sperrt: Der Shop nimmt keine Bestellung an, solange der Befund besteht – etwa ohne Versandart, ohne Rechtstexte oder ohne Nummernkreise.
- Warnung: Der Shop verkauft, aber etwas stimmt nicht – etwa ein noch aktiver Test-Anbieter.
- Hinweis: steht nur im Dashboard.
Zwei Knöpfe, die dir Arbeit abnehmen
Solange etwas fehlt, bietet die Einrichtungsseite Administratoren zwei Knöpfe an:
- „Fehlende Nummernkreise anlegen“ legt die Nummernkreise an, die dein Shop braucht, mit vorgeschlagenen Präfixen wie
RE-für Rechnungen. Du kannst sie danach in der Maske anpassen. - „Fehlende Shopseiten anlegen“ legt unter dem Startpunkt die Seiten für Warenkorb, Kasse, Bestellseite, Versandkosten, Widerruf und Kündigung an, jeweils mit dem passenden Element, und verknüpft sie am Startpunkt. Die Seiten sind veröffentlicht, erscheinen aber weder in der Navigation noch in Suche und Sitemap.
Rechtstexte legt Consho bewusst nicht an. Eine leere Datenschutzseite wäre schlimmer als der Hinweis, dass sie fehlt.
Die Reihenfolge, die sich bewährt hat
- Kundengruppe (Mitglieder → Gruppen)
- Mail-Konfiguration, dann „Testmail senden“
- Steuerklasse und Steuersätze je Lieferland
- Versandart mit Steuerklasse und Betrag
- Zahlungsart, etwa Vorkasse mit IBAN
- Shop-Konfiguration: Heimatland, Rechnungsabsender, Nummernkreise (fünf Bestellstatus legt Consho selbst an)
- Startpunkt im Seitenbaum: Shop-Konfiguration, Sprache und Währung
- Shopseiten und Rechtstexte, am Startpunkt verknüpft
- Produkttyp, Hersteller und ein erstes Produkt mit Preis
Für den Deploy: consho:check
Prüft dasselbe auf der Konsole:
vendor/bin/contao-console consho:check [--shop=<ID>] [--language=de]Er endet mit Exit-Code 1, sobald ein Shop nicht verkauft – so bricht ein Deploy ab, bevor ein unfertiger Shop online geht.
Diese Schritte kann auch ein Agent für dich gehen: Consho Connect. Mit Connect richtet ein KI-Agent deinen Shop ein und arbeitet die Befunde ab, bis die Einrichtungsseite „Bereit“ meldet. Dazu kommen weitere spannende und nützliche Funktionen. Connect ist bald erhältlich. Mehr zu Connect →