Zahlungsarten und Gebühren
Zahlungsarten legst du wie Versandarten einmal an und wählst sie je Shop. Der Kern bringt Vorkasse, Auf Rechnung und Nachnahme mit; Online-Zahlungen kommen über Zahlungsmodule.
Für alle Zahlungsarten
Unter Consho-Einrichtung → Zahlungsarten: Bezeichnung, Typ, Beschreibung und der Zahlungshinweis, der nach der Bestellung und in der Bestätigung erscheint – bei Vorkasse zusammen mit der Bankverbindung.
Die Typen
| Vorkasse | mit Kontoinhaber, IBAN (Prüfziffer wird geprüft), BIC und Bank; auf Wunsch mit Giro-Code auf der Rechnung (nur in Euro). Die Rechnung entsteht mit der Bestellung, den Zahlungseingang erfasst du an der Bestellung unter „Geldflüsse“. |
|---|---|
| Auf Rechnung | mit Zahlungsziel und Nachfrist (je 14 Tage, wenn leer), optional nur für bestimmte Kundengruppen (dann ohne Gäste), bis zu einem Höchstbetrag netto in einer Währung, nur bei gleichem Land und nicht für digitale Güter. Die Rechnung entsteht beim Versand. |
| Nachnahme | nur, wenn die gewählte Versandart „Nachnahme möglich“ hat; mit einer festen Gebühr netto in einer Währung. Die Rechnung entsteht beim Versand. |
Einen frei einstellbaren Aufschlag für einzelne Zahlungsarten, etwa ein paar Euro für Vorkasse oder Kauf auf Rechnung, bietet Consho bewusst nicht an. In der EU darf für SEPA-Überweisung, SEPA-Lastschrift und Debit- und Kreditkarten von Verbrauchern kein Entgelt verlangt werden, für andere Zahlungsmittel höchstens die eigenen Kosten (Art. 62 Zahlungsdiensterichtlinie, Art. 19 Verbraucherrechterichtlinie). Die Staaten setzen das unterschiedlich streng um: Deutschland übernimmt genau diese Liste (§ 270a BGB), Österreich verbietet ein solches Entgelt ganz (§ 56 Abs. 3 ZaDiG 2018). Im Kern hat nur die Nachnahme eine Gebühr; ob du sie verlangen darfst, verantwortest du. Auch Zahlungsmodule können eine Gebühr verlangen.
Wie eine Gebühr versteuert wird, wählst du an der Zahlungsart unter „Steuer auf eine Gebühr“: anteilig wie der Versand oder fest mit einer Steuerklasse. Ob sie Nebenleistung zur Ware ist, klärst du mit deiner Steuerberatung. Ohne diese Auswahl wird die Zahlungsart nicht angeboten.
Am Shop und im Checkout
Wie bei den Versandarten: in der Shop-Konfiguration anhaken und ordnen, die oberste verfügbare ist vorausgewählt.
Zahlungsart ändern
Auf seiner Bestellseite kann der Kunde die Zahlungsart einmal wechseln; eine schon ausgestellte Rechnung wird dabei storniert und neu ausgestellt. Nicht mehr möglich ist das, sobald eine Zahlung eingegangen ist, nach einem Widerruf, wenn der Status Änderungen sperrt oder bei einer Abo-Bestellung über dem Zahlungsziel.
Befunde
- Keine Zahlungsart gewählt oder keine veröffentlicht: sperrt den Checkout.
- Gebühr ohne Steuerauswahl (Warnung): Die Zahlungsart fehlt still im Checkout.
- Vorkasse seit über 14 Tagen unbezahlt und Rechnung über dem Zahlungsziel (Hinweise): Consho storniert und mahnt nicht von selbst.
- Vorkasse-Rechnung ohne Lieferzeit am Shop und Test-Anbieter aktiv (Warnungen).
- Die Zahlungsart … arbeitet nicht wie erwartet (Warnung): Das Zahlungsmodul meldet ein Problem, etwa fehlende Zugangsdaten; der Grund steht dabei.
- Zahlungen ohne Rückmeldung (Warnung, 7 Tage): Consho hat Zahlungen erst gebucht, als es vor dem Verfall beim Anbieter nachfragte. Die Webhook-Adresse der Zahlungsart prüfen.
- Zahlungen, die der Anbieter seit über 7 Tagen prüft (Warnung): Consho fragt stündlich nach und bucht, sobald der Anbieter entscheidet.